|
Hauptmenü
![]() Anmeldung
![]() Zitat des Tages
"An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken macht es dazu." (William Shakesspeare, englischer Dramatiker, 1564 - 1616.) ![]()
|
![]() Die Universität Hannover ist neben Göttingen die bedeutendste Hochschule Niedersachens. Sie biete ihren Studenten 60 Studienfächer mit ca. 150 Teilstudiengängen. An den 9 Fakultäten sind derzeit rund 24 000 Studenten eingeschrieben. Präsident der Hochschule ist derzeit Herr Prof. Dr.-Ing. Erich Barke. Weitere Informationen zur Universität Hannover finden Sie auf deren Internetseite. ![]() Geschichte der Universität Hannover![]() 1831 wurde in Hannover die höhere Gewerbeschule unter der Leitung des Wiener Polytechnikers Karl Karmarsch eröffnet. Als erste Heimstätte der Bildungseinrichtung fungierte das Haus des Brauers und Schnapsbrenners C.W. Bornemann an der Marktkirche. Die Schüler mußten mindestens 15 Jahre alt sein und hatten die wahl zwischen den Fächern Mathematik, Baukunst, Maschinenlehre, Naturgeschichte, Physik, Chemie, Technologie, Zeichnen, Bossieren (Stein- und Gipsarbeiten) und Buchhaltung. 1837 zug die Gewerbeschule in ein eigens für sie errichtetes Gebäude in der Georgstraße. In den 40er Jahren nahm mit der Industrialisierung auch die Schülerzahl enorm zu. Dem wurde durch eine Umstrukturierung des Lehrplanes rechnung getragen, etwa durch eine Erweiterung des Bausektors und der Naturwissenschaften. ![]() 1847 erhielt die Höhere Gewebeschule den Namen Polytechnische Schule. Um das Bildungsniveau der Studienanfänger zu heben, wurde im Jahre 1849 eine Vorschule eingerichtet, die die für das Studium notwendigen Grundkenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften vermitteln sollte. Als im Jahre 1875 der Gründungsrektor Karl Karmarsch in den Ruhestand ging, hatte die Lehranstalt über 800 Studenten. Mit dem neuen Rektor Wilhelm Launhardt begann die Umgestaltung des Lehrbetriebes hin zur Technischen Hochschule nach preußischen Standards. Die Vorschule wurde geschlossen und das Maturitätsprinzip eingeführt. ![]() Die offizielle Bezeichnung "Königliche Technische Hochschule" erhielt die Anstalt 1879. Um den räumlichen Bedürfnissen der gewachsenen Studentenzahl Rechnung zu tragen, war schon in den Jahren zuvor das Welfenschloß umgebaut und zu diesem Anlaß übergeben worden. 1899 verlieh Kaiser Wilhelm II. den technischen Hochschulen in Deutschland das Promotionsrecht. Dadurch erfolgte die Gleichstellung mit den Universitäten. Im Frühjahr 1909 wurden an den Technischen Hochschulen erstmals Frauen zum Studium zugelassen. Während der Jahre 1914 bis 1918 kam der Studienbetrieb quasi zum Erliegen, fast die gesamte Studentenschaft wurde zum Militär eingezogen. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges nahm die Hochschule den regulären Lehrbetrieb wieder auf. Bis 1921 haate sich die Studentenzahl gegenüber den Vorkriegsjahren mehr als verdreifacht. Die Hochschule selbst wurde 1922 neu strukturiertund in drei Fakultäten gegliedert: Allgemeine Wissenschaften, Bauwesen und Maschinenwesen 1933 begann die Gleichschaltung der Hochschule, "nichtarische" und politisch unliebsamen Lehrkräfte wurde entlassen und, wie in allen öffentlichen Institutionen, das Führerprinzip eingeführt. Während des Krieges wurde ein Großteil der Hochschulgebäude durch Fliegerbomben zerstört. Ab 1943 war ein Lehrbetrieb sowohl wegen Personalmangels als auch wegen der Luftangriffe nicht mehr möglich. Nach dem Krieg nahm die Hochschule den Lehrbetrieb wieder auf. Der Wiederaufbau geschah unter tätiger Mitwirkung der Studenten und des Fördervereins der TH. 1951 übernahm der TH Hannover die Traditionspflege der ehemaligen Technischen Hochschule Danzig sowie die dortige Abteilung für Schiffbau. 1952 wurde die Hannoversche Hochschule für Gartenbau und Landeskultur als 4. Fakultät von der Technischen Hochschule übernommen. ![]() Durch die Integration der Pädagogischen Hochschule und die Einführung einer Geisteswissenschaftlichen Fakultät machte die Technische Hochschule 1968 den Sprung zur Universität. In den folgenden Jahren kamen dann noch die Fakultäten "Rechtswissenschaften" und "Wirtschaftswissenschaften". ![]() Im Rahmen des "Niedersächsischen Hochschulgesetztes" von 1978 erfolgte dann die abermalige Umbenennung in Universität Hannover. Im Wintersemester 1990/91 überschritt die Zahl der Studierenden erstmals die 30'000. 1995 Wurde das ehemalige Continental-Gelände am Königsworther Platz durch die Universität übernommen. Die Fakultäten der Rechts-, Wirtschafts- sowie der Literatur- und Sprachwissenschaften fanden hier eine neue Heimat. Im Mai 2006 feiert die Universität Hannover nun ihr 175- jähriges Bestehen. ![]() |
|
|
© 2006 Connox GmbH, alle Rechte vorbehalten. Site powered by Tramizu-Engine v1.0 © connox-gmbh.de |
||